Strand und Meer fördern die Gesundheit

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Ein Aufenthalt am Meer fördert die Gesundheit von Seele und Körper. Die Kombination von Meeresluft, Schlamm, Salzen und Sonne wirkt sich positiv auf Atemwege, Haut- und Gelenkprobleme aus. Meerwasser als Heilmittel war bereits im alten China beliebt. Auch der Arzt Hippokrates nutzte die Heilkraft des Meerwassers. Heute ist die Wissenschaft der therapeutischen Anwendungen von Heilwassern, Peloiden und Heilgasen auch als Balneologie bekannt.

Die Heilkraft des Meeres ist vor allem der besonderen Salzzusammensetzung zu verdanken. Aufgrund des hohen Salzgehalts gelten alle Meerwasser als Sole. Der Salzgehalt von Meerwasser beträgt etwa 14 Gramm pro Liter. Im Toten Meer liegt der Salzgehalt sogar bei 270 Gramm pro Liter. Meerwasser ist eine wahre Fundgrube, was Mineralstoffe und Spurenelemente anbelangt. So findet man im Meerwasser beispielsweise Selen, Jod, Kalzium und Magnesium. Der menschliche Körper nimmt die Inhaltsstoffe aus dem Meerwasser besonders gut auf, da die Konzentration an Salzen im Meerwasser höher ist als die Salzkonzentration im menschlichen Blut. Aufnehmen kann der Körper die wertvollen Mineralstoffe und Spurenelemente über die Haut, die Atemwege und den Magen-Darm-Trakt. Bewährt haben sich Therapien mit Meerwasser vor allem bei Erkrankungen der Gelenke, Atemwegsproblemen und Hautkrankheiten.

Gesundheit verbessern mit Meerwasser

Vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis, Asthma und Rheuma zeigen Meerwasser-Therapien gute Erfolge. Bei Hauterkrankungen hemmen die im Wasser enthaltenen Salze beispielsweise die Entzündungsreaktionen der Haut. Scheint zusätzlich die Sonne, wird der Effekt des Meerwassers auf die Haut sogar noch verstärkt. Sind die Gelenke von Problemen betroffen, sind Aufenthalte am Meer ebenfalls eine effektive Methode, um die Symptome zu lindern. Wärmende Meerwasserbäder, Schlammpackungen und Schlick lindern ebenfalls die Beschwerden und fördern die Entspannung. Bei Erkrankungen der Atemwege wirkt die Meeresluft, die sehr wenige Reizstoffe enthält, besonders befreiend. Zusätzliche Spülungen und Inhalationen mit Meerwasser lindern die Beschwerden von Asthmakranken.

Leider lassen sich Aufenthalte am Meer nicht durch ein Bad mit Salzwasser in der heimischen Badewanne ersetzen. Nur das Zusammenspiel aus Meeresklima, Meeresluft und Meerwasser hat die positiven Effekte auf den Körper. Aus diesem Grund sind Meerwasser-Therapien im Innenland auch eher sinnlos. Fahren Sie ans Meer, beispielsweise an die Ostsee. Sowohl das Ostsee-Klima als auch die Dünenlandschaft dort sind wohltuend für Geist und Körper.