Starkes Schwitzen – Ursachen und die beste Körperpflege

Starkes Schwitzen wirkt sich zum einen belastend auf die Psyche aus und zum anderen auch auf den Körper, der durch den übermäßigem Schweißausstoß wertvolle Mineralstoffe und Wasser verliert. Um das vermehrte Schwitzen bremsen zu können, ist es bedeutend, einen Blick auf die jeweiligen Ursachen zu werfen.

Ursachen

Das Schwitzen wird unter dem Einfluss von Hormonen vom vegetativen Nervensystem geregelt. Der Körper sorgt normalerweise dafür, sich mit dem Schweiß auf der Hautoberfläche Abkühlung zu verschaffen. Beim starkem Schwitzen läuft diese Funktion allerdings aus dem Lot, so dass betroffene Menschen mehr als 4 Liter Schweiß pro Tag produzieren. Die Ursachen hierfür sind sehr verschieden. Folgende Ursachen können u. a. infrage kommen:

– Hormonstörungen z. B. in der Pubertät, der Schwangerschaft, den Wechseljahren

– Stress und Gefühle der Nervosität, Angst, Wut, Unsicherheit

– Hitze

– Übergewicht

– Infektionen

– Stoffwechselerkrankungen z. B. Schilddrüsenüberfunktion

– Herz- und Kreislauferkrankungen z. B. Bluthochdruck

– Nervenstörungen

– Krebserkrankungen

– mangelnde Körperpflege

Körperpflege und Behandlung

Wenn Sie auch unter zu starkem Schwitzen leiden, so sollten Sie zur Bekämpfung dieses Phänomens die Ursache kennen, um es auch effektiv und langfristig behandeln zu können. Sollte es sich nicht um eine Ursache wegen Körperpflege handeln, was man durch regelmäßiges Waschen und viele Körperpflegeprodukte beheben kann, sind in der Naturheilkunde und Medizin mittlerweile viele Methoden bekannt, um das Schwitzen zu bekämpfen. Oft ist es empfehlenswert, mehrere Methoden miteinander zu kombinieren, um bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Hier einige Mittel zur Linderung und Behandlungsmöglichkeiten:

– Schüssler Salze: Natrium chloratum, Silicea

– Kräutertees aus Salbei, Pfefferminze und auch Ackerschachtelhalm

– Waschen mit Zitronensaft oder Obstessig

– Vollbäder mit Bockshornkleesaat

– atmungsaktive Kleidung aus Naturfasern tragen

– Autogenes Training bzw. Stressmanagement (wenn Hyperhidrose gegeben ist)

– gesunde Ernährung und nicht zu stark gewürzte bzw. scharfe Speisen

– Antitranspirantien (verschließen Schweißporen, so dass der Schweiß nicht mehr austreten kann)

– Akupunktur

– Operationen z. B. Entfernung der Schweißdrüsen oder Spritzen des Nervengiftes Botulinumtoxin A

Schwitzen ist ein lebenswichtiger Vorgang im und am menschlichen Körper. Starkes Schwitzen kann jedoch sehr unangenehm werden und in den meisten Fällen ist das Schwitzen stressbedingt oder Ursache von hormonellen Veränderungen. In manchen Fällen stecken auch ernstzunehmende Krankheiten dahinter, weshalb es wichtig ist, dass vermehrte Schwitzen mit einem Arzt abzusprechen, wenn es sich nicht bessert.